Moers

  • 14.04. - 15.04.2007 
    Ruhrradweg Iserlohn - Moers Iserlohn (280 km)

 

 

 

 

 

 

 

 

  • Es muss ja nicht immer Mountainbiken sein. Vor allem, wenn man eine lustige Runde zusammenbekommt. Nach einigem Vorlauf und Termingeplänkel konnten wir am 14.4. endlich losfahren. Bei Superwetter fahren Achim und ich um 8:15 Uhr los, erster Treffpunkt ist Barendorf. Dort wollen wir Rüdiger, Matthias, Yvonne und Jörg treffen. Rüdiger treffen wir schon vorher. Jetzt schon keine Luft mehr? In der Tat, Platten vorne. Zum Glück treffen wir an der Tanke zwei nette Biker mit Ersatzschlauch. Mit leichter Verspätung geht's dann los Richtung Hennen, um Stefan und Heike einzusammeln und die Truppe komplett zu machen. Ab Hennen geht's dann auch auf den Ruhrradweg, der übrigens bis zur Ruhrmündung in Duisburg ganz hervorragend ausgeschildert ist. Im mehr oder weniger gemütlichen Tempo (ist halt sehr subjektiv) radeln wir Richtung Hohensyburg. Hier gibt es Platten Nummer zwei zu beklagen. Im ersten Anlauf hält der Flicken auch nicht, also nochmal auseinander nehmen. Zwar ist der Reifen nun dicht, aber wir hinken zeitlich doch arg hinterher.
     
  • Wir kommen jetzt flott voran bis zur Ruhrradfähre kurz hinter Witten. Die Gegend, das Wetter und der Radweg sind einfach schön. Und jetzt wird uns auch noch diese kleine Radlerfähre geboten. Besser noch: am anderen Ruhrufer locken Bier und Würstchen. Eine kurze Pause erlauben wir uns, dann geht's weiter. Irgendwo ziwchen Kemnader- und Baldeneysee hat Yvonne dann den nächsten Platten und entschliesst sich dazu mit dem Zug weiterzufahren. Eine kluge Entscheidung, denn wie sich später rausstellt, ist das Felgenband völlig hinüber. Immerhin hätten wir bei Weiterfahrt jede Menge Flickerfahrung sammeln können.
     
  • Am Baldeneysee mit all seinen Biergärten kann man einfach nicht ohne Pause vorbeifahren. Also zügig ein Weizen geschluckt und weiter, auch wenn einige doch lieber sitzengeblieben wären. Ab Kilometer 100 werden einige der 14 verbliebenen Beine schwer, die Route ist auch nicht mehr ganz so interessant und eigentlich möchte man nur noch ankommen. Am Bahnhof Moers treffen wir Yvonne wieder, die die Zeit genutzt hat ihr Rad auf Vordermann zu bringen. Die letzten 2,5 km ist also wieder die ganze Gruppe zusammen, so dass wir am Ziel bei Dirk und Sonja gemeinsam unser Siegerbier schlürfen können.
     
  • Am nächsten Tag sind dann Jörg, Achim und herrjens um 9:15 wieder im Sattel. Wahnsinn, dass man am 15. April schon morgens in kurzen Klamotten fahren kann. Es geht nun zügig zur Sache, da man mit einer kleineren Gruppe seltener durch andere Radfahrer und Fussgänger ausgebremst wird. Und natürlich will keiner eine Schwäche zeigen. Kurze Irritation nur an der Ruhrfähre, die knapp vor der Anlegestelle abbiegt und flussabwärts fährt. Später stellt sich heraus, dass die Fähre defekt ist. Egal, weiter über die Strasse und mit mittlerweile über 200km in den Knochen ein einigen flotten Rennradlern vorbei, später noch ein kleines Rennen mit einem MTBler. Naja, Spass muss sein. Um 17:00 Uhr in Iserlohn reicht's uns dann auch wirklich. Ziemlich alle radeln wir unserem wohlverdienten Hefeteilchen entgegen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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