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Rekordzeit Herr Joochen 2:19h aus 2006 beim P-Weg weiter unangetastet.
Hier die Strecke und ein paar Google Earth Infos
 Als die P-Weg Webseite zur Anmeldung freigeschaltet wurde, haben wir uns zu viert direkt mitten in der Nacht zum P-Weg angemeldet. Ähnlich wie in Sundern haben wir dann am 14.09.2008 doch wieder zwei Ausfälle zu vermelden. Diesmal sind Ülf und Kalle nicht am Start. herrjoochen, Greti und ich fahren Sonntag früh los, die beiden mussten die Scheibe freikratzen! Nachtfrost. Das ist ja genau mein Wetter, zumal Sonnenschein angesagt ist. Da weiss man doch nie, was man anziehen soll. Ich habe aber auch gar nichts mehr im Schrank.... .
Die Anfahrt nach Plettenberg muss nun leider auf die Negativliste des Tages gesetzt werden. Gesperrte Strassen ohne Umleitungsbeschreibung, teilweise keine Organisatoren an den Absperrungen, die einem den Weg erklären können, das ist ärgerlich. Wir kommen nach langer Fahrzeit endlich in Plettenberg an und haben jetzt noch 30 Minuten bis zum Start. Fahrräder zusammenbauen, Säcke in den sexy Bikeshorts richten und zum Start marschieren. Dann Punkt 2 auf der Negativliste: mein Garmin ist kaputt. Das ist natürlich für die Krafteinteilung nicht so toll, wenn man nicht weiss, wieviel Kilometer und Höhenmeter noch vor einem liegen. Ausserdem fahre ich gerne mit Pulsmesser, denn wenn das kleine elektronische Gerät mir sagt, dass 180 Puls zuviel ist, dann glaube ich es ihm. Ohne sowas habe ich vermutlich 'nen Schnitt von 190. Glücklicherweise kann ich mich nicht lange ärgern, denn das Rennen beginnt in ein paar Minuten. herrjoochen und ich stehen verhältnismässig weit hinten. Das macht die ersten Meter sehr zäh, dafür kann man im späteren Rennverlauf mehr überholen als sonst.
Gut so, wir sind ja Überholiker. Den Berg hoch zur Milka Kuh gerät herrjoochen in diverse Scharmüzel und ist mal links, mal rechts in den Hörnchen anderer Fahrer verhakt. Ich schaue mir das in Ruhe von hinten an und zwinge mich vor allem dazu nicht um jeden Preis dranbleiben zu müssen. Man erinnere sich an Langenberg 2007. Aber irgendwie läuft's heute rund. Selbst bergab bleibt herrjoochen immer im Sichtbereich. Die vor 2 Jahren als "Bergwertung" bezeichnete Passage heisst zwar nicht mehr so, ist aber noch genauso lang und steil. P-Weg ist übrigens das einzige Rennen, bei dem es nur und ausschliesslich bergauf geht. Das denkt man zumindest an diesem Berg. Anschliessend geht's mal runter, mal hoch. So wie das bei einem MTB Marathon sein muss. Etwa auf halber Renndistanz rolle ich dann an eine wiederum längeren Steigung an herrjoochen vorbei und kann es erstmals auf der langen bergab-Passage schaffen vorne zu bleiben. Da bleibe ich dann auch, allerdings mit geklauter Taktik: ich halte an den reichlich vorhandenen Verpflegungsstationen auch nicht an. Ehrlich gesagt will ich jetzt auch vorne bleiben, der Ehrgeiz ist schon gross. Traditionsgemäss lege ich mich auf dem letzten Single-Trail in einer 180° Kehre auf die Backe. Ich werde das P-Weg Team auffordern die Kurve "herrjens-kehre" zu nennen. Was bleibt noch zu sagen? Die Stimmung ist in Plettenberg und auch an der Strecke einfach unbeschreiblich. Zur Strecke: leider an einigen Stellen sehr viel grober Schotter, aber so ist das nunmal, wenn man nicht mit Rennrad über Asphalt bügelt. Ausserdem teilweise recht matschig. Das ist nun wieder schön, denn wann darf man sich am heiligen Sonntag schonmal so richtig einsauen:-) Zum Abschluss möchte ich dem geneigten Leser empfehlen den Sundernbericht aus 2006 zu lesen. Dort fuhren zwei Freunde gleichzeitig durch's Ziel. Und heute? Wo sind die guten alten Zeiten? Wir bekämpfen uns bis auf's Blut. Das gemeinsame Bier ist dann aber schon noch Pflicht
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herrjens wertet das Rennen wie folgt:
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technischer Anspruch:
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***
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Kondition:
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****
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Spassfaktor:
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*****
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Organisation:
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*** (Anfahrt s.o.)
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Herr Joochen wertet das Rennen wie folgt:
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technischer Anspruch:
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***
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Kondition:
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****
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Spassfaktor:
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*** (zu viele Schotterpassagen)
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Organisation:
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*** (diesmal nur 3, weil die Anfahrt einfach grottig war. Gesperrte Strassen und Umwege. Wie waren froh überhaupt rechtzeitig zum Start da zu sein)
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