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Und schon wieder zeigt der Kalender das zweites Septemberwochende an, d.h. es ist mal wieder P-Weg-Time. Die MTB-Saison ist auf ihrem Höhepunkt angelangt. Nach wie vor ist der P-Weg das am besten organisierte MTB-Event.
Auch in diesem Jahr wurde wieder ein neuer Anmelderekord aufgestellt. Bereits nach gut 6 Stunden war das gesamte Biker-Teilnehmerfeld ausgebucht. Dazu muss man wissen, dass man die Anmeldung zwingend in der Nacht abgeben muss, da der Anmeldestartschuss immer um Punkt 0.00 Uhr erfolgt. Einfach gigantisch dieser Andrang, Respekt Plettenberg
Aber nun zum Rennen selber. Wie in jedem Jahr starteten die Überholiker gegen 7.00 Uhr und nach Ankunft in Plettenberg ging es traditionell erst einmal ins Cafe Felix um den Start der langen Strecke aus der ersten Reihe verfolgen zu können. Anschließend noch einmal „Ablassen auf Kampfgewicht“ und schon ging es auch langsam Richtung Startaufstellung. Bei diesem großen Teilnehmerfeld ist es schon sinnvoll, im jeweiligen Startblock nicht allzu weit hinten zustehen, man will ja schließlich gut wegkommen und nicht hinten im Stau stehen.
Der Start erfolgte bei strahlendem Sonnenschein. Während des Rennen bewölkte es sich zunehmend bis es sich irgendwann so richtig einregnete. Oder anders formuliert, wer im trockenen ankommen wollte, der musste richtig Gas geben. Für die Überholiker bedeutete das, Herrjens ist mit seiner Zeit von 2:32:48 so halbwegs im Trockenen angekommen, Kalle kam nach 2:55:45 so gerade noch im Nieselregen an und Ülf hat nach 3:26:44 schon eine ordentliche Wasserladung abbekommen. Damit konnte Herrjens seine Vorjahreszeit um 10:11 Minuten verbessern, Ülf steigerte sich sogar um eine knappe Viertelstunde (kein Wunder bei der Vorjahreszeit) und Kalle benötigte für die diesjährige Strecke knappe 3 Minuten länger als im Vorjahr (jaja, wir werden älter).
Ansonsten war das Rennen im Wesentlichen mit dem 2010er-Rennen identisch. Der erste Anstieg ging sofort hoch zur „lila Kuh“. Auch in diesem Jahr führte uns die Wegstrecke wieder durch das Aquamagis über die Rampe am Schwimmbecken und zum Abschluss gab es die berühmten Wurzelpassagen und Plettenberger Spitzkehren. Die Verpflegungsstellen waren mit 4 Stück wieder mehr als ordentlich besetzt. Inzwischen glaube ich ja, dass der P-Weg das einzige Rennen ist, wo man es schaffen kann, zuzunehmen, wenn man keine Verpflegungsstation auslässt. Und das beste am P-Weg ist wie immer die Unterstützung am Wegesrand. Überall und wirklich an jeder Ecke stehen die Plettenberger und feuern die Sportler an. Während bei vielen anderen Rennen sich die Bevölkerung kaum für ein solches Event interessiert und stattdessen über Straßensperrungen rumgejammert wird, ist in Plettenberg nahezu die ganze Stadt auf den Beinen. Diese Begeisterung ist einfach einmalig und macht den P-Weg erst zu dem was er heute ist. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön von allen Überholikern für diese tolle Unterstützung an der Strecke.
Bleibt zu hoffen, dass die Überholiker im kommenden Jahr mal wieder vollzählig antreten werden. Herr Joochen, wenn Du das hier liest, müsste es in Dir doch kribbeln…….. Komm, gib Dir einen Ruck und starte im nächsten Jahr. Ich selber überlege nun, ob ich nach drei Starts auf der kurzen Distanz in 2012 mal die 85KM-Strecke fahren soll. Über 2000 HM bin ich noch nie an einem Tag gefahren. Es beim P-Weg mal auszuprobieren, das hätte schon etwas. Mal schauen, wie fit ich mich im kommenden Jahr vor dem zweiten Septemberwochenende fühle.
Die Wertung: Technischer Anspruch 3 Sterne Kondition 4 Sterne (vielleicht gibt es nächstes Jahr 5 Sterne für die 85KM-Strecke) Spassfaktor 5 Sterne (5 Sterne wie immer) Organisation 5 Sterne (Der P-Weg ist der Maßstab)
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