2006-08-05

  • Ein paar Fotos vom Rennen in Wetter im August 2006.
    45km, 1200hm, Zeit 3 Stunden 1 Minute

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Morgen dieses herrlichen Samstags begleitet Greti zwei mittlerweile routinierte MTB-Marathon-Racer in Richtung Wetter/Ruhr. Die Voraussetzungen sind sehr gut, es ist trocken aber nicht zu heiss und im Training sind wir während des Sommers sowieso. Achim und Greti haben auch schon ein lustiges Aufwärmprogramm hinter sich; ich sage nur: Tiefkühltruhe.

Auf dem Sportplatz am Harkortturm ist schon mächtig was los, als wir dort ankommen. Sponsoren,- Verkaufs- und Verpflegungsstände sind bereits dicht belagert. Das Angebot hilft die lästige Wartezeit bis zum Start zu vertreiben und sorgt für eine gute Atmosphäre.

Achim und ich stehen etwa eine halbe Stunde vor dem Start relativ weit vorne in der Aufstellung. Natürlich sind wir aufgeregt. Als dann endlich der Startschuss fällt, sind wir ob der teilweise recht aggressiven Drängelei etwas irritiert. Denn erstens sind die ersten Kilometer bis nach Wetter runter sowieso neutralisiert und zweitens ist es auf den ersten Metern ziemlich eng. So fallen wir ein ganzes Stück zurück, was sich dann schon nach dem ersten kurzen Anstieg nach Rennfreigabe rächt.



 

Die Zufahrt zum Wald entpuppt sich als Nadelöhr, den einige der Drängler offensichtlich nicht schaffen, so dass sich ein kleiner Stau bildet. Egal, wir wollen ja nur Spass haben. Mein Gott, an was wir so Spass haben. Mit roter Birne und viel zu hohem Puls bei schönstem Wetter mit dem Fahrrad irgendwelche Berge hochquälen. Herrrrrlich. Vor allem, weil die Veranstalter eine sehr abwechslungsreiche und anspruchsvolle Strecke geplant haben. Nachteil dieser Streckenführung ist, dass es nur wenige Überholmöglichkeiten und einige Staus an besonders engen Stellen gibt.Das führt dazu, dass Achim und ich schon nach etwa 10 km auseinandergerissen werden. An einer langsamen Gruppe ziehe ich noch zügig vorbei, Achim bleibt dummerweise eine ganze Weile dahinter hängen. Als Folge kann ich natürlich auch auf den folgenden Metern immer etwas schneller fahren. Prima, das gestattet mir eine längere Pause an der ersten Verpflegungsstation. Danach geht's erstmal gemeinsam weiter, bis dasselbe erneut passiert.



Die zweite Etappe über seltsamste, aber wunderschöne Waldwege -hoch, runter, hoch, runter....- führt nach Volmarstein.

   
 
26% Steigung, wenn man schon 36 nicht gerade leichte Kilometer hinter sich hat, schlauchen verdammt. Aber bereits zu Beginn der Steigung hört man die Zuschauer auf dem Marktplatz und auch am Berg wird man angefeuert. Die kurze Wartezeit in Volmarstein auf Achim geniesse ich in vollen Zügen. Getränke, Müsli und Bananen sind fast so lecker wie die Cheerleader, die die Fahrer bei der Weiterfahrt anfeuern."Nur" noch 6 oder 7 km. Aber die haben es mal wieder in sich. Einige Fahrer werden von Krämpfen geplagt. Achim und ich bleiben nun dicht zusammen, was für Achim sicher nicht leicht ist, denn erfahrunggemäss verausgabt sich der Verfolger meist mehr als der Vorausfahrende. Ganz wichtig für uns beide und auch die anderen Fahrer, dass am letzten Berg endlich wieder Zuschauer sind, die uns anfeuern. Tja, und dann geht's nach einer akzeptablen Zeit gemeinsam über die Ziellinie. Und bei diesem Wetter in Wetter schmeckt auch das Siegerbier richtig gut.

herrjens wertet dieses Rennen wie  folgt:

technischer Anspruch: 

*****

Kondition:            

****

Spassfaktor:

****

Organisation:

*****

Herr Joochen wertet:

technischer Anspruch: 

****

Kondition:      

****

Spassfaktor:    

****

Organisation:  

****

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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